44. Internationales Cabriotreffen am
Faaker See vom 21. bis 26. Mai 2026


Die Cabrio-Freunde Faak mit Gästen beim 44. Cabriotreffen Pfingsten 2026 am Faaker See


       

         


Alles war super!

Darf man das ungestraft so in der Überschrift zu diesem Bericht über das diesjährige Cabriotreffen formulieren? Nun ja, eigentlich ist diese Aussage das Zitat einer Teilnehmerin, welches als Resümee unten auf dem Bewertungsbogen stand, mit dem Brigitte und Werner auch dieses Jahr wieder die Stimmung unter den Teilnehmern erforschen und sich Anregungen für künftige Treffen holen wollten. War wirklich alles super? Vielleicht gibt ja dieser Bericht darüber Aufschluss.

Seit Brigitte und Werner vor vier Jahren die Organisation des traditionsreichen Cabriotreffens am Faaker See übernommen haben, stützt sich die Veranstaltung auf einige mittlerweile mehrfach in der Praxis erprobte Eckpunkte. An vorderster Stelle stehen dabei die vier mit Roadbooks dokumentierten Ausfahrten in Gruppen mit einer einstelligen Anzahl von Cabrios. Durch eine jeweils um 5 Minuten versetzte Startzeit gegenüber der vorherigen Gruppe wurde auch dieses Jahr noch besser sichergestellt, dass es nirgendwo zu einer unerwünschten Kolonnenbildung von Fahrzeugen kam.

Bewährt hat sich auch das Konzept, bei den Abendveranstaltungen möglichst alle Cabriofahrer in einer gemeinsamen Location zum Abendessen zusammenzubringen. Auf diese Weise wurden auch 2026 alle Cabriofahrer, die zum ersten Mal an diesem Treffen teilnahmen, sehr erfolgreich in die Gemeinschaft der Cabriofahrer integriert.

Zwei Garanten für einen gelungenen Verlauf des Treffens waren also schon gesetzt. Was könnte da noch schiefgehen? Auch bei sorgfältigster Planung gibt es bei jedem Cabriotreffen eine bedeutsame Unwägbarkeit – das Wetter! Nur eine Woche vor dem Beginn des Treffens war in Kärnten die Schneefallgrenze auf unter 1000 Meter abgesunken, und auf den Straßen herrschten in höher gelegenen Ortschaften plötzlich wieder winterliche Straßenverhältnisse. Würden die Cabrios dieses Jahr Schneeketten benötigen, um an den Faaker See zu kommen?

Zum Glück war der Spuk einige Tage später schon wieder vorbei. Das Treffen begann mit Sonne, und auch während des weiteren Verlaufs verwöhnte uns Helios mit cabriogemäßen Temperaturen und überzeugte Thor, seine überschaubaren Aktivitäten auf die nächtlichen Stunden zu verlegen. Wettermäßig war also tatsächlich alles super!

Aus der Sicht unseres Clubs war bei der diesjährigen Veranstaltung auch so gut wie alles super. Aus organisatorischen Gründen hatten wir die Teilnehmerzahl auf 50 Cabrios begrenzt. Tatsächlich waren auch 50 Cabrioteams vor Ort, von denen noch mehr als in den Vorjahren an allen Programmpunkten teilnahmen. Für die Organisatoren ist dies natürlich eine begrüßenswerte Entwicklung, die den eingeschlagenen Kurs ein weiteres Mal bestätigt.

Aus den Reihen der Cabrio-Freunde Faak nahmen 2026 36 Teams (ohne die neu gewonnenen Mitglieder, s.u.) am Pfingsttreffen teil. Das ist ein neuer Rekordwert; selbst in den alten Zeiten, als sich am Faaker See noch dreistellige Teilnehmerzahlen von Cabrios einfanden, gab es nie eine höhere Beteiligung von Mitgliedern aus unserem Club. Mehr als die Hälfte unserer Mitglieder waren also dieses Jahr beim Cabriotreffen am Gründungsort unseres Clubs dabei, das ist ein sensationeller Wert, auf den alle an diesem Ergebnis Beteiligten stolz sein dürfen. Es zeigt, dass wir ein sehr aktiver Club sind, was speziell auch auf unsere „jüngsten“ Mitglieder zutrifft, die in den letzten vier Jahren in den CFF eingetreten sind und besonders zahlreich erschienen.

Auch die „Cabrios on tour“, ein sehr fahraktiver Cabrioclub, waren wieder mit einer zweistelligen Anzahl an Cabrios am Faaker See vertreten. Die meisten Cabriofahrer bei diesem Treffen haben ja eher gleichgelagerte Interessen, und so durften wir uns auch dieses Jahr darüber freuen und dafür bedanken, dass die Mitglieder der „Cabrios on tour“ an den Ausfahrten und den Abendveranstaltungen laut Programm geschlossen teilnahmen und damit die Gemeinschaft der Cabriofahrer stärkten.

Einige nicht clubgebundene Cabriofahrer waren 2026 ebenfalls dabei, und auch sie fühlten sich bei diesem Treffen sichtlich wohl und nahmen meistens aktiv an allen Veranstaltungspunkten teil. Viele aus dieser Gruppe haben bereits angekündigt, dass sie auch nächstes Jahr wieder an den Faaker See kommen wollen. Ganz besonders trifft dies auf diejenigen zu, welche sich während des Treffens unserem Club anschlossen.

Manche von ihnen kannten wir schon von früheren Veranstaltungen, andere lernten wir erst während des diesjährigen Treffens kennen. Insgesamt freuen wir uns über den Mitgliederzuwachs von einem Dutzend Cabriofahrern und begrüßen ganz herzlich bei den Cabrio-Freunden Faak:


Sylvia

Gerd

Thomas

Christine

Jutta

Heribert

Waltraud

Martin

Ingrid

Manfred

Bea

Uwe

Die neuen Mitglieder wurden, wie beim CFF üblich, von den bisherigen Clubmitgliedern freundlich und offen aufgenommen und schnell in alle Aktivitäten integriert. Wir sind sicher, dass sie auch bei zukünftigen Veranstaltungen ein Gewinn für unseren Club sind und sich in unseren Reihen wohlfühlen werden. Auch wenn gerade wenig Cabrios verkauft werden: Die Cabriobewegung lebt, und auch die Mitgliederentwicklung in unserem Club beweist, dass das Interesse am Cabriofahren ungebrochen ist.


       

         


Donnerstag, 21. Mai 2026

Die erste gelungene Überraschung erwartete die Teilnehmer des diesjährigen Cabriotreffens schon vor dem eigentlichen Beginn der Veranstaltung: Der Tourismusverein Pro Gast unter der Führung von Ariane und Charly Aichholzer hatte dafür gesorgt, dass die Cabriofahrer schon bei der Vorbeifahrt am Bauernmarktgelände in Faak am See mit einer Grußbotschaft empfangen wurden: Von einer Anzeigetafel auf der anderen Seite der Durchgangsstraße wurden sie herzlich willkommen geheißen. Dazu strahlten Brigitte und Werner aus dem offenen Mazda MX5 von Brigitte alle Vorbeifahrenden an. Super!

Rechtzeitig vor der ersten Zusammenkunft der diesjährigen Teilnehmer auf dem Bauernmarkt hatte es außerdem aufgehört zu regnen, so dass einem gelungenen Auftakt nichts im Wege stand. Die grün-weißen Wimpel der Cabrio-Freunde Faak zeigten allen Neulingen den Ort, an dem sie von unserem Präsidententeam oder anderen altgedienten Faakfahrern empfangen wurden. Besonders Hans und Ulli, die auch an anderer Stelle mit unserem Präsidium Hand in Hand arbeiten, sorgten dafür, dass alle einen Platz an den für uns reservierten Tischen fanden und sich schon bald eine angenehme Wohlfühlatmosphäre einstellte. Und alle, die sich schon von vorherigen Treffen kannten, hatten sich jetzt natürlich auch sehr viel zu erzählen!









Die zweite Überraschung des Abends ließ nicht lange auf sich warten: Schon bei der Begrüßung erhielt jeder Teilnehmer einen Verzehrgutschein in Höhe von 10.- Euro, der direkt nebenan beim Stand des Tourismusvereins Pro Gast eingelöst werden konnte. SUPER! Im Namen aller Teilnehmer bedanken wir uns dafür und auch für die tolle Idee mit der Anzeigetafel nochmal sehr herzlich bei Ariane und Charly. Wir nehmen solche Zeichen der Wertschätzung positiv wahr, denn sie signalisieren uns, dass wir auch jenseits von Harley-Hype und Lake Bike Werbekampagnen am Faaker See gern gesehene Gäste sind.

Natürlich hat auch das vielfältige Warenangebot auf dem Faaker Bauernmarkt seinen Reiz und trägt dazu bei, dass der Bauernmarktbesuch jedes Jahr das erste Highlight des Treffens ist und damit auch seinen festen Platz im terminlichen Ablauf des Treffens untermauert. Nicht wenige wurden hier bei einem Bummel über den Markt fündig; sei es bei Kunsthandwerk oder bei kulinarischen Spezialitäten aus dem näheren oder weiteren Umkreis des Faaker Sees.






       

         


Freitag, 22. Mai 2026

Bei bestem Cabriowetter trafen die ersten Teilnehmer schon vor 9:30 Uhr vor dem Arneitz Village ein. In Fortführung einer jahrzehntealten Tradition erwartete sie hier wie auch an den beiden folgenden Tagen schon der „Zweite Morgenkaffee“, welcher dankenswerterweise wieder kostenlos von Familie Pressinger und ihrem Team bereitgestellt wurde. Ulli waltete wie schon in den Jahren zuvor ihres Amtes als „Kaffeefee“ und sorgte mit dem Ausschank des schwarzen Gebräus dafür, dass der Tag mit guter Laune begann.



Brigitte und ihre beiden „Assistentinnen“ Margit und Hilla hatten derweil schon ihre Plätze hinter einem schnell improvisierten aber funktionellen „Empfangstresen“ eingenommen und sorgten als kompetentes und gut eingespieltes Team dafür, dass alle Cabrioteams zügig ihre Begrüßungsgeschenke (dieses Jahr eine unterwegs sehr nützliche Powerbank und ein USB-Stick, jeweils mit CFF-Logos versehen), die bewährten Namensschilder und weitere Unterlagen erhielten.



Weiterhin nahm das Orga-Team am Freitag, Samstag und Sonntag jeweils morgens schon die Essenswünsche der Teilnehmer an den Abendveranstaltungen auf. Diese Vorgehensweise war mit den Restaurantbetreibern abgestimmt worden und trug entscheidend dazu bei, dass das Abendessen dieses Jahr in allen besuchten Locations recht flott serviert werden konnte und auch die Zahlungen der Rechnungen beschleunigt wurden. Das lief richtig super.

Obwohl jeweils nur eine „kleine“ Karte mit einer überschaubaren Anzahl an Gerichten angeboten wurde, zeigen die guten Bewertungen der Restaurants, dass dies insgesamt eine sehr gute Lösung war. Selbstredend wurde die Auswahl der angebotenen Speisen mit unserem Präsidium vorher abgestimmt, um für größtmögliche Abwechslung zu sorgen.

Zusätzlich wartete unser „Empfangskomitee“ mit einigen Schnäppchen aus dem Fundus von CFF-Accessoires auf: Klemmbretter, Wetterstationen und einige wenige Polohemden, alle mit CFF-Logos versehen, konnten günstig erworben werden. Auch ein Restbestand von CFF-Aufklebern war noch erhältlich, und wir stellten erfreut fest, dass zwei Teams die Aufkleber postwendend am Heck ihrer Cabrios platzierten. Der Erlös aus den Verkäufen ging selbstverständlich in die Clubkasse und wird somit für zukünftige clubinterne Projekte verwendet.

Bis 10.00 Uhr waren weitere Teilnehmer auf dem Parkplatz gegenüber des Arneitz Village eingetroffen, wo Hans als „Chefeinweiser“ fungierte. Damit war jedoch nicht die Hilfe beim Einparken der Cabrios zu verstehen, denn das schaffen bei uns alle selbständig. Nein, hier ging es darum, die Cabriofahrer zu animieren, sich in die Vorhalle des Arneitz-Gebäudes zu begeben, in der nun die Begrüßung der Teilnehmer durch unseren Präsidenten Werner erfolgte.

Werner begrüßte alle bereits eingetroffenen Teilnehmer und stellte das Tagesprogramm vor. Für die Ausfahrten im Rahmen des Treffens standen wieder präzise ausgearbeitete Roadbooks zur Verfügung, weshalb es kein Problem darstellte, auf den vorgegebenen Routen zu bleiben, auch wenn der Vordermann mal nicht mehr im Blick war, z.B. wegen einer roten Ampel.



Werner hieß alle anwesenden Cabrioteams von inner- und außerhalb unseres Clubs sehr herzlich willkommen und bedankte sich bei Hans Pressinger, dem Chef des Arneitz-Village, für die langjährige und vielfältige Unterstützung der Veranstaltung. So spendierte er nicht nur den Morgenkaffee, sondern stellte uns auch wieder die Tonanlage in der neuen Außenstation der Eventhalle für Durchsagen an die Teilnehmer zur Verfügung. Außerdem durften wir wieder die Toiletten und den Parkplatz gegenüber des Arneitz Village zur Aufstellung der Cabrios für unsere Ausfahrten kostenlos nutzen.

Familie Pressinger ist uns Cabriofahrern seit jeher gewogen und unterstützt uns in vielfältiger Weise, z.B. auch mit einem Eintrag im Arneitz-Eventkalender. Werner bedankte sich bei Hans Pressinger für die großzügige und keineswegs selbstverständliche Unterstützung mit einem Weinpräsent aus dem Schwabenland.

Nach Werners Ansprache wurden die einzelnen Fahrzeuggruppen für die Ausfahrten gebildet. Das Konzept, nicht mehr in einer einzigen großen Kolonne zu fahren, sondern zeitversetzt in kleineren Gruppen unterwegs zu sein, hat bereits bei vergangenen CFF-Ausfahrten seine „Feuerprobe“ bestanden. Damit halten wir behördliche Vorgaben ein und profitieren von einer größeren Toleranz der ortsansässigen Bevölkerung, wenn wir mit unseren Cabrios unterwegs sind. Und auf schmalen Sträßchen werden Ausweichmanöver wesentlich entspannter.

Die Gruppenführer waren 2026 mit einer Ausnahme die gleichen wie im letzten Jahr, und man darf schon an dieser Stelle vorwegnehmen, dass sie alle einen tollen Job machten. Als Tourguides fungierten dieses Jahr Alf, Hans, Holger, Andreas, Thomas und Kerstin, welche kompetent unterstützt wurden von Karin, Ulli, Birgit, Martina, Rita und Frank auf den Beifahrersitzen. Alle Gruppenführer hatten etwa 7 weitere Cabrios im Schlepp.

Dieses Jahr klappte es mit der Gruppenzusammenstellung besonders gut hinsichtlich des idealen Fahrtempos auf den Ausfahrten; es gab deswegen kaum Klagen, und diejenigen, welche sich einer „langsameren“ Gruppe anschlossen, hatten unterwegs auch ausreichend Gelegenheit, die schönen Landschaften am Wegesrand zu genießen. Das fanden viele richtig super.

Pünktlich um 10:30 Uhr erfolgte der Start des ersten Teams unter Führung von Alf und Karin zur Ausfahrt nach Bled. Im Abstand von jeweils 5 Minuten folgten anschließend die anderen Gruppen. Natürlich ließ es sich unser Präsident Werner nicht nehmen, die Gruppen nacheinander durch Schwenken der gelb-grünen CFF-Startflagge auf die Ausfahrten zu schicken. Dabei kam auch wieder die von früheren CFF-Präsidenten geerbte Hupe zum Einsatz, welche Brigitte eine Minute vor dem Start erklingen ließ. „One minute to go“ bedeutete dieses Kommando aus dem historischen Rennsport.



15 Sekunden vor dem Start folgte Werners Ansage „Ladies and gentlemen, start your engines!“ und schließlich wurden die letzten zehn Sekunden vor dem Start heruntergezählt. Ein bisschen Zeremonie musste halt auch dieses Jahr sein. Schöner Nebeneffekt: Alle Teams wurden pünktlich abgewunken und gingen mit dem vorgesehenen zeitlichen Abstand von exakt 5 Minuten auf die Strecke.



Die Ausfahrt führte uns zunächst nach Westen, wo wir nach dem Passieren der Grenze zu Italien Tarvisio erreichten. Von da an ging es auf landschaftlich schöner Strecke in die Region Oberkrain in Slowenien. Während des weiteren Verlaufs der Tour durch das Tal der Save hat man immer wieder schöne Ausblicke auf die fast 3000 Meter hohen gezackten Gipfel der Julischen Alpen. Hinter Jesenice verließen wir die Bundesstraße und fuhren durch eine malerische Gegend mit Wäldern, Wiesen und kleinen Ortschaften nach Bled, einem der bedeutendsten touristischen Reiseziele Sloweniens.





Bled profitiert dabei vor allem von seiner unvergleichlichen Lage am türkisfarbenen Bleder See, über dem auf einem steilen Felsen die mittelalterliche Burg thront. Die Idylle wird noch ergänzt durch die Insel mit Kirchlein im See. Kein Wunder, dass Bled ein Touristenziel ersten Ranges ist, sogar für Reisende aus Ländern außerhalb Europas. Natürlich wird an einem solchen Ort auch gastronomisch einiges geboten, so dass sich alle nach ihren persönlichen Vorlieben verköstigen konnten, wenn auch zu gesalzenen Preisen.







Nach der Mittagspause erwartete uns ein besonders schöner, kaum befahrener Streckenabschnitt durch den Triglav-Nationalpark. Ganz eindeutig war die Navigation beim Abzweig auf das hier zu befahrende Sträßchen nicht, weshalb in dem Örtchen Krnica zwei Teams zunächst geradeaus weiterfuhren. Geschadet hat es ihnen nicht, denn von dem unfreiwilligen Abstecher Richtung Pokljuka (eine malerische Hochebene im Triglav-Nationalpark) wurde anschließend begeistert berichtet.





Die eigentliche, schließlich von allen gefundene Strecke ist fahrerisch nicht besonders spektakulär, führt jedoch durch eine herrliche Landschaft entlang eines munter dahinplätschernden Baches. An einigen Stellen weitet sich das Tal, so dass sich dort phantastische Ausblicke auf die Bergwelt Sloweniens eröffnen.

Am Ende dieser Ausfahrt folgte noch ein weiterer Höhepunkt, der Wurzenpass. Er ist zwar nicht besonders hoch, aber die Abfahrt hinunter ins Gailtal auf österreichischer Seite hat es in sich, denn dort ist das Gefälle bis zu 18 % steil. Selbst im zweiten Gang schiebt da jedes Cabrio noch kräftig, so dass man nicht umhinkommt, fleißig auch die Bremse zu betätigen. Und bei Automatikgetrieben ist die Wahl einer niedrigeren Fahrstufe unbedingt angeraten.

Für das Abendessen hatte Brigitte den Gasthof Zollner im Finkensteiner Ortsteil Gödersdorf gebucht. Wir sind den Restaurantbetreibern sehr dankbar, dass sie bereit waren, für unsere Gruppe von rund 80 Gästen so kurzfristig ein Abendessen bereitzustellen, denn die Buchung war erst kurz vor dem Treffen erfolgt, weil ein anderes Restaurant sich nicht in der Lage sah, die seit 2025 weiter gestiegene Gästezahl zu bewirten.

Beim Gasthof Zollner hatte man sowohl im Gebäude wie auch außerhalb auf einer Terrasse mit viel „Grün“ direkt dahinter die Tische sehr schön für uns gedeckt. Es war so bestuhlt, dass man leicht seinen Platz verlassen konnte, ohne andere Gäste bemühen zu müssen. Die Auswahl an Speisen war angemessen und vielseitig, und zahlreiche Rückmeldungen der Teilnehmer noch am Abend oder am folgenden Morgen belegten, dass Qualität und Service für sie gepasst hatten.

































Natürlich saßen wir nach dem Essen noch in gemütlicher Runde zusammen, denn seit wir uns zuletzt gesehen hatten, entweder letztes Jahr am Faaker See oder vielleicht auch im Herbst beim Cabriotreffen im Bayerischen Wald, hatte man ja schon wieder einiges erlebt, was sich zu erzählen lohnte. Und die „Neulinge“ am Faaker See lauschten den Berichten der „alten Kämpen“ und waren besonders gespannt auf alles, was sie in den kommenden Tagen erwarten würde.


       

         


Samstag, 23. Mai 2026

Der Samstag startete wieder mit dem „Zweiten Morgenkaffee“ beim Arneitz und der Aufnahme der Essenswünsche für das Abendessen. Nach der üblichen kurzen Ansprache von Werner zum Tagesprogramm ging es bei schönstem Cabriowetter und noch etwas wärmeren Temperaturen als am Vortag ab 10:30 Uhr los Richtung Völkermarkt. Die Ausfahrt heute stand unter dem Motto „Brückentag“, denn auf Hin- und Rückfahrt sollte es insgesamt sechsmal über die Drau gehen.





Um den in der Regel starken Verkehr um Villach herum und in Velden zu umgehen, fuhren wir bei dieser Ausfahrt zunächst ein kurzes Stück über die Autobahn, welche wir an der Anschlussstelle Pörtschach am Wörthersee wieder verließen. Vorbei an den malerischen Teichen von Moosburg ging es anschließend über Bundes- und Landstraßen durch eine hügelige und durchaus abwechslungsreiche Landschaft nach St. Veit. Bald danach tauchte wie aus einer Harry-Potter-Filmkulisse Burg Hochosterwitz direkt vor uns auf.







Dieser Ort ist eine der Hauptsehenswürdigkeiten Kärntens und imposant aus jedem Blickwinkel, wobei die von uns gewählte Vorbeifahrt aus Richtung St. Donat sicherlich am attraktivsten ist. Wer etwas Zeit hat, sollte sie als Ausflugsziel in Betracht ziehen und sie besichtigen, wie es in den letzten Jahren schon einige unserer Clubmitglieder getan haben, die anschließend begeistert davon berichteten.

Ab Brückl stellte das Roadbook für diese Ausfahrt zwei Alternativen zur Wahl: entweder die direkte Weiterfahrt zum Mittagsziel Völkermarkt oder die Schleife über den Bergort Diex, welcher in einer Höhe von knapp 1200 Metern liegt. Zur zweiten Variante befand sich folgender Hinweis im Roadbook, unübersehbar in Rotschrift ausgeführt: „Der Anstieg nach Diex ist nicht mit Leitplanken gesichert, steil und kurvenreich. Die Strecke ist also sehr anspruchsvoll“.

Das war ein gut gemeinter Hinweis unseres Präsidiums, welches für das Verfassen der Roadbooks verantwortlich zeichnete und die Strecke an Ostern, also einige Wochen vorher, abgefahren ist, um ihren Zustand zu überprüfen. Damals fand man die Strecke frisch asphaltiert, jedoch ohne Leitplanken, an einigen Stellen sogar ohne seitliche Begrenzungspfosten vor, was zu dem Warnhinweis im Roadbook führte.

Tatsächlich waren jedoch zwischenzeitlich an einigen Stellen Leitplanken angebracht worden, vermutlich genau dort, wo bei der Vorabfahrt keine Begrenzungspfosten montiert waren. Da der Warnhinweis im Roadbook jedoch fünf der sechs Gruppen nicht abhielt, die landschaftlich und fahrtechnisch ausgesprochen reizvolle Variante über Diex zu nehmen, wirkte sich der nicht mehr aktuelle Hinweis nur auf eine Gruppe aus, die während der Mittagspause kurzerhand beschloss, vor der etatmäßigen Rückfahrt nachträglich noch eine Runde über Diex einzulegen. Am Ende hat also niemand was verpasst.













In Völkermarkt legten wir unsere Mittagspause ein und parkten am Rande der Altstadt. Diese wird von einem großen zentralen Platz dominiert, um den sich auch die Restaurants und Cafés gruppieren. Da das Wetter gut war, verbrachten einige von uns die Zeit bis zur Abfahrt draußen und nutzten die Möglichkeiten der Außengastronomie. Auch wenn das Städtchen nicht mit herausragenden Sehenswürdigkeiten glänzt, gibt es hier doch ein paar hübsche Gebäude und eine sehr schöne Aussichtsterrasse mit Blick über den Völkermarkter Stausee im Vorder- und die Karawanken im Hintergrund.











Während der Rückfahrt zum Faaker See rückte das Thema „Brückentag“ noch mehrmals in den Vordergrund, zunächst mit der imposanten geschwungenen Brücke über den hier recht breiten Völkermarkter Stausee.



Auch danach ging es noch mehrmals über die Drau, wobei die Draubrücke zwischen Rottenstein und St. Margareten im Rosental sicherlich die überraschendste auf der ganzen Route war: Sie ist nur einspurig befahrbar, weshalb der Verkehr ampelgesteuert ist. Am Anfang der Brücke steht ein wenig Vertrauen einflößendes Schild mit abschreckender Grafik und dem Text „Abbruchgefahr! Befahren der Randbalken verboten!“ Zum Glück hat niemand die Randbalken erwischt, so dass wir alle heil darüber gekommen sind und die Brücke keinen Schaden genommen hat.









Um das zu dokumentieren, hatten Brigitte und Werner eine Abkürzung genommen und sich mit ihren Handys am Ende der Brücke auf die Lauer gelegt, um dort die vorbeifahrenden Cabrios abzulichten. Leider waren die meisten Gruppen zu flott unterwegs, aber die letzte Gruppe wurde noch rechtzeitig abgepasst. Die Fotos davon können alle Teilnehmer des Treffens über den ihnen bekannten Link von der Cloud abrufen, die unser Webmaster Hans zum Hoch- und Herunterladen von Fotos eingerichtet hat.

Der Samstagabend ist traditionell einer der Höhepunkte des Cabriotreffens am Faaker See, und so sollte es auch in diesem Jahr sein. Bereits zum vierten Mal seit dem Beginn der Amtszeit von Brigitte und Werner als Präsidenten waren wir auf dem Baumgartnerhof zu Gast, von dessen Terrasse man herrliche Ausblicke auf unseren Lieblingssee und die Berge nördlich davon hat. Aufgrund der milden Witterung verteilten wir uns etwa zu gleichen Teilen auf den Innenraum und die Außenterrasse, auf der man sich etwas später auch an einem stimmungsvollen Sonnenuntergang erfreuen konnte.

Das Baumgartnerteam überzeugte auch dieses Jahr wieder durch die Qualität der Speisen und den routinierten und immer freundlichen und aufmerksamen Service. Natürlich ist dieses Restaurant auch für 2027 bereits gesetzt, und wir bedanken uns beim Chef und allen Mitarbeitern für die bisherige sehr gute Partnerschaft.





































Das Abendprogramm folgte ebenfalls bewährten Vorgaben. Norbert kannten die meisten schon von vorherigen Cabriotreffen am Faaker See; dieses Jahr sorgte er als Alleinunterhalter für die musikalische Begleitung des Abends. Sein Auftritt begann mit etwas ruhigeren Titeln, die niemanden beim eventuell noch nicht ganz verzehrten Nachtisch störten, anschließend wählte er etwas schwungvollere Rhythmen, die das eine oder andere Paar auch zu tänzerischen Darbietungen inspirierten.



Dankenswerterweise übernahm auch in diesem Jahr die Gemeinde Finkenstein das Honorar für den musikalischen Auftritt von Norbert. Da wir uns als Club nur durch (sehr überschaubare) Mitgliedsbeiträge und freiwillige Spenden finanzieren, hätten wir uns aus eigener Kraft keine musikalische Unterhaltung leisten können. Für die erneute Förderung des Cabriotreffens am Faaker See bedanken wir uns sehr herzlich bei Herrn Bürgermeister Christian Poglitsch, der von Anfang an ein offenes Ohr hatte für unser Anliegen. Wirklich super!

Auch dieses Jahr hatten Brigitte und Werner wieder ein spannendes Quiz für das Abendprogramm ausgetüftelt. Es trug den Titel „Expertenquiz“, und die Aufgabe für die Cabriofahrer war, Fotos von zumeist klassischen Fahrzeugen den Namen von berühmten Rennstrecken zuzuordnen. 10 Paare sollten auf diese Weise einander zugeordnet werden, beispielsweise das Foto eines Oberklassecoupés von Opel aus den 70ern und 80ern der namentlich dazu passenden Rennstrecke von Monza.

Das hörte sich erstmal nicht so schwierig an, war aber ganz schön knifflig, denn wer kennt schon Exoten wie einen Frazer Nash Mille Miglia, einen Healey Silverstone oder einen De Tomaso Vallelunga? Zudem war die Zeit für die Lösung der Aufgaben begrenzt, um zu vermeiden, dass irgendwann alle richtigen Lösungen per Handy aus dem Internet ermittelt würden. Ein durchaus sportlicher Wettbewerb also, bei dem es einen überraschenden Sieger gab, aber dazu später.

Ein weiterer Programmpunkt war die Ehrung verdienter Clubmitglieder, welche dieses Jahr schnell über die Bühne ging, weil nur zwei Jubilare anwesend waren: Wolfgang und Karin erhielten jeweils die silberne Ehrennadel für ihre 10-jährige Mitgliedschaft bei den Cabrio-Freunden Faak.



Anschließend stellte Werner die zu diesem Zeitpunkt bereits neu unserem Club beigetretenen Mitglieder vor. Wir freuen uns, dass sie und alle weiteren Neumitglieder, die sich bis zum Ende des Cabriotreffens den Cabrio-Freunden Faak anschlossen, zukünftig unser Clubleben bereichern und auf viele gemeinsame Ausfahrten und Aktionen mit ihnen.





Kurz nach 22:30 Uhr endete der Abend auf dem Baumgartnerhof in sehr guter Stimmung und mit gespannten Erwartungen auf den darauffolgenden Tag.


       

         


Pfingstsonntag, 24. Mai 2026

Die heutige Ausfahrt stand unter dem Motto „Feldkirchen einmal anders“. Nahezu jeder, der an einem der bisherigen Cabriotreffen am Faaker See teilgenommen hat, kennt Feldkirchen als einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt, an dem man allerdings eher achtlos vorbeifährt, weil man hier in der Regel auf einer Umgehungsstraße am Stadtrand bleibt, um landschaftlich attraktivere Streckenabschnitte unter die Räder seines Cabrios zu nehmen. Was sollte also bei dieser Ausfahrt „anders“ sein? Würde es sich „lohnen“, ausgerechnet hier dabei zu sein, wenn schon im Programm stand, dass es diesmal weder auf der Hin- noch auf der Rückfahrt über eine der beiden durchaus eindrucksvollen Streckenvarianten am Ossiacher See entlang gehen würde?

Um es vorwegzunehmen: Bei der Ausfahrt nach Feldkirchen sind genau wie bei der Ausfahrt nach Bled 86 Cabriofahrer (inklusive der Beifahrer) dabei gewesen und diese Tour wurde von allen vier Ausfahrten am besten bewertet! Werner war es also offensichtlich gelungen, ein auf den ersten Blick wenig spannendes Ziel durch landschaftlich besonders reizvolle Hin- und Rückfahrten beträchtlich aufzuwerten.

Zunächst führte die Route am westlichen Stadtrand von Villach entlang ins Drautal und folgte dem Fluss bis Puch, welches in der Nähe des großen Marmorsteinbruchs nördlich der Stadt liegt, den man auch bei der Anreise zum Faaker See linker Hand gut erkennen kann. Anschließend ging es durch das Krastal und das sehr idyllische Tal von Arriach weiter nach Himmelberg. Ab hier führte die Strecke über verschlungene Wege, die auch die einspurige und die Geruchssinne anregende Durchfahrt durch einen Bauernhof einschlossen, bis kurz vor die Tore von Feldkirchen.







Hier folgte dann noch ein unerwarteter Schlenker durch verträumte Dörfchen und ein einsames Waldstück hinauf auf die Hochebene von Tschwarzen. Auch wenn die Sicht an diesem Tag nicht ganz perfekt war, konnte man hier dennoch eine phantastische Aussicht auf den Hauptkamm der Karawanken und die dahinter liegenden, noch höheren Berge der Julischen Alpen genießen.

Die Anfahrt auf den Parkplatz in Feldkirchen war trotz des sehr detaillierten Roadbooks etwas anspruchsvoll, wurde aber dennoch von allen Teams bewältigt. Er liegt sehr günstig direkt am Rande der Altstadt, so dass man den Hauptplatz mit unterschiedlichsten gastronomischen Angeboten bequem erreichen konnte.















Nach der wie bei allen Ausfahrten etwa zweistündigen Mittagspause folgte ein weiterer landschaftlicher und fahrerischer Höhepunkt dieser Tour, die Rückfahrt zum Faaker See über den Ossiacher Tauern. Diese Strecke ist ein Klassiker, der immer wieder gerne von Oldtimern oder Cabrios befahren wird. Zu Recht, denn eine abwechslungsreichere Rückfahrt mit grandiosen Aussichten über kleine, verkehrsarme Sträßchen ist kaum vorstellbar. Eine unverfälschte Landschaft und kleine Dörfchen ohne die Bausünden größerer Orte begeisterten darüber hinaus auch Naturliebhaber. Da war es auch kein Beinbruch, dass auf dieser Route ein kleines Stück Straße, ca. einen Kilometer lang, bis heute nicht asphaltiert ist.







Die Abfahrt vom Ossiacher Tauern führte hinunter nach Velden an den Wörthersee. Wer wollte, hatte hier die Möglichkeit, dem beliebten Badesee mit seinem mondänen Hauptort Velden einen Besuch abzustatten, denn der Nachmittag war noch jung. Natürlich machten auch einige davon Gebrauch, schließlich war gerade Kaffeezeit.





Wie schon 2025 waren wir am Sonntagabend im Pogöriacher Hof zu Gast, wobei dieses Jahr auch abends die Temperaturen noch so angenehm waren, dass wir für das Abendessen alle Platz auf der großzügigen Außenterrasse des Restaurants fanden. Zuvor hatte unser Webmaster Hans jedoch mit geschultem Auge erkannt, dass es im angrenzenden Garten eine hervorragende Stelle gab, um das obligatorische Gruppenfoto der Teilnehmer an diesem Treffen zu schießen.

Im späten Sonnenlicht stellten wir uns an der kleinen Böschung zwischen Terrasse und Garten auf, so dass auf dem Foto der Eindruck entsteht, wir würden auf einer Tribüne stehen. So ist auf dem bereitsauf unserer Clubhomepage veröffentlichten Foto jeder gut zu erkennen, trotz der großen Personenzahl. Wir bedanken uns an dieser Stelle sehr herzlich bei Hans für diese gute Idee.

Hans ist seit vielen Jahren unser Webmaster und sorgt in äußerst professioneller Weise dafür, dass alle wichtigen Informationen an unsere Mitglieder auch im Internet auffindbar sind, nicht zuletzt die Informationen zu bevorstehenden und stattgefundenen Treffen (wie z.B. dieser Bericht). Auch bei diesem Cabriotreffen hat er viele gelungene Fotos beigesteuert, die auf unserer Homepage veröffentlicht werden, so dass beim Betrachten auch noch nach Jahren schöne Erinnerungen wachgerufen werden können.

Ulli assistiert Hans in vielerlei Hinsicht, z.B. beim Korrekturlesen von Texten oder auch bei der Auswahl von Bildern, wie gerade aktuell bei der Auswahl von Fotos für diesen Bericht. Beide sind langjährige Clubmitglieder und unterstützen unser Präsidium in vielfältiger Weise, wie bei diesem Treffen jeder erkennen konnte. Deshalb ist an dieser Stelle ein ganz großes Dankeschön an die beiden fällig, auch im Namen aller Cabriofahrer, die davon profitieren.

Das leckere Abendessen im Pogöriacher Hof wurde dieses Jahr sehr zügig serviert; hier hatte sich ausgezahlt, dass durch eine geglückte Abstimmung zwischen Brigitte und Angelika, der Chefin des Pogöriacher Hofs, die Servicekräfte schon vorher genau darüber informiert waren, was welcher Gast am Vormittag vor der Tagesausfahrt bestellt hatte. Auf die vorbereiteten Merkzettel schrieb dann jeder nur noch die konsumierten Getränke und damit war auch schon die Basis dafür gelegt, dass es später bei der Zahlung der Rechnungen ebenfalls sehr flott voranging.



































Nach dem Abendessen folgten weitere Programmpunkte, darunter natürlich auch einer der Höhepunkte des Treffens, die mit Spannung erwartete Vergabe der drei zu gewinnenden Pokale.

Zunächst hatte Werner, der durch den nun folgenden Teil des Abends moderierte, jedoch noch ein paar Geschenke zu verteilen: Er bedankte sich bei den sechs Führungsteams der Fahrzeuggruppen jeweils mit einem Weinpräsent für die gute Leitung. Alle gingen sehr routiniert zu Werke und führten die ihnen zugeordneten Cabrioteams auf allen Ausfahrten ohne Zwischenfälle. Dieses Jahr gab es darüber hinaus auch kaum Klagen über unpassendes Tempo (zu schnell/zu langsam), eine sehr erfreuliche Entwicklung.











Weitere Weinpräsente gingen an Margit und Hilla, die Brigitte im Orga-Team morgens beim Arneitz sehr tatkräftig unterstützten und so entscheidend dazu beitrugen, dass es in der Früh keine langen Schlangen am „Empfangstresen“ gab.

Nun war es jedoch Zeit, zur Übergabe der drei Pokale an die verdienten Gewinner zu schreiten. Das bestgepflegte Cabrio wurde durch die Stimmen der Teilnehmer ermittelt. Es waren auch bei diesem Cabriotreffen sehr viele tadellos gepflegte Fahrzeuge vor Ort, nicht nur relativ neue, sondern auch solche, die schon 20 Jahre oder mehr auf dem Buckel haben. Dies unterstreicht, dass wir Cabriofahrer oft über viele Jahre hinweg eine sehr intensive Beziehung zu unseren vierrädrigen Schätzchen aufbauen, die sich auch in einem weit überdurchschnittlichen Pflegezustand manifestiert.

Gewinnen konnte aber nur einer, und der tarnte sich eher unauffällig in einem schlichten silber metallic. Bei genauerem Hinsehen konnte man jedoch schnell erkennen, dass sich der Mercedes SLK von Uwe und Bea in einem geradezu sensationellen Zustand befindet. Alles an diesem Schmuckstück überzeugte durch eine Beschaffenheit, die man so perfekt nur selten bei einem Jahreswagen findet, geschweige denn bei einem 29 Jahre alten Fahrzeug. Verdientermaßen gewannen die Besitzer dieses in jeder Hinsicht überzeugenden Cabrios den Pokal.

Es folgte die Vergabe des Preises für das bestgelaunte Team während des diesjährigen Treffens, welches von den Organisatoren des Treffens, Brigitte und Werner, ausgewählt wurde. Gute Laune sollte eigentlich eine Grundvoraussetzung sein, wenn man auf einer Veranstaltung Spaß haben will. Deshalb brachten sie auch die allermeisten mit und drückten auch mal ein Auge zu, wenn etwas nicht ganz nach ihren Vorstellungen lief. Insofern war es nicht ganz einfach, unter den vielen in Frage kommenden Kandidaten für diesen Preis das Team auszuwählen, welches ihn am meisten verdiente.

Am Ende gewannen Martina und Andreas den Pokal in dieser Kategorie. Warum? Die Laudatio von Werner drückte es mit Schlagwörtern aus: positives Denken, Empathiefähigkeit, Integrationsbereitschaft und natürlich auch anhaltend gute Laune. Bei diesen beiden traf alles zu, und deshalb durften sie zu Recht den Pokal für das bestgelaunte Team mit nach Hause nehmen. Den Dank der Veranstalter für die gute Stimmung während des Treffens haben sich jedoch alle verdient, die dazu beitrugen.

Möglicherweise ist die in unserem Club vorherrschende positive Grundstimmung auch ein wichtiges Motiv dafür, sich den Cabrio-Freunden Faak als Mitglied anzuschließen und danach auch aktiv an den vom Club veranstalteten Cabriotreffen teilzunehmen. Seit Brigitte und Werner die Führung des CFF übernommen haben, ist die Zahl unserer Mitglieder steil angestiegen und beläuft sich auf mehr als 100 Personen. Das Beste: Auch unsere Neumitglieder sind absolute Cabriofans und freuen sich darüber, dass es so attraktive und markenoffene Cabriotreffen wie das am Faaker See weiterhin gibt. Mit ihnen werden wir auch bei den nächsten Veranstaltungen rechnen können.

Ebenfalls rechnen durften wir mit der Verlässlichkeit der Teilnehmer bei diesem Treffen. Werner berichtete, dass auch 2026 nahezu alle für die Abendveranstaltungen angemeldeten Personen dann auch tatsächlich vor Ort waren. Diese Einstellung verdient großes Lob und sichert nicht nur unserem Präsidententeam, sondern auch jedem einzelnen Teilnehmer das Vertrauen der Gastronomen für zukünftige Treffen. Nur durch die Solidarität aller Cabriofahrer können wir sicherstellen, dass wir auch in Zukunft motivierte Betriebe finden, die uns professionell und engagiert kulinarisch verwöhnen wollen. Am Ende steht und fällt der Erfolg eines Treffens auch mit dieser Bereitschaft jedes Einzelnen.

Mit Spannung erwartet wurde die Auswertung des Expertenquiz. Worum es dabei ging, wurde bereits erläutert. Die Ergebnisse bei diesem Quiz wiesen eine breite Streuung auf, aber entgegen der vorherigen Einschätzung von Werner gab es einmal die volle Punktzahl. Nein, nicht von einem ausgewiesenen Autoexperten, sondern von einer cleveren Teilnehmerin.

Da bei der Lösung dieses Quizes auch Teamwork zugelassen war, „optimierte“ Heike die noch nicht ganz perfekte Lösung ihres Mannes Hartmut und verwies diesen mit einem Punkt Rückstand auf den zweiten Platz. Mit wiederum nur einem Punkt Abstand landete Jürgen S. auf Platz 3 und durfte für dieses knappe Finish ebenso wie Hartmut einen Trostpreis in Empfang nehmen. Den Pokal aber nahm unter tosendem Applaus Heike entgegen.





Als nächstes ergriff Brigitte das Wort und hielt eine sehr emotionale Lobrede auf die Arbeit, welche Werner für dieses Treffen und den Club leistet. Werner machte anschließend deutlich, dass sie nur als Team erfolgreich seien und gab das Kompliment gerne an Brigitte zurück. Er unterstrich jedoch auch, dass ein erfolgreiches Treffen auch ganz entscheidend von den Teilnehmern abhängt und bedankte sich bei den Anwesenden für das Vertrauen, das sie dem Treffen und indirekt damit auch dem Präsidium immer wieder von Neuem entgegenbringen. Er bedankte sich auch bei denjenigen, welche durch großzügige Spenden den Grundstock dafür legten, dass das Treffen in der aktuellen Form kostendeckend veranstaltet werden konnte. Mit viel Überzeugungskraft und dem Einsatz eines in seiner Zeit als Busfahrer bewährten Brotkörbchens trug auch Franky dazu bei, dass dies 2026 gelang.

Mit den Worten „Nach dem Treffen ist vor dem Treffen“ übergab Werner nun das Wort an Kerstin und Frank, die sich schon letztes Jahr bereit erklärt hatten, das diesjährige Herbsttreffen unseres Clubs auszurichten. Es wird vom 17.09. bis zum 20.09.26 in Egestorf etwas südlich von Hamburg stattfinden. Der Veranstaltungsort liegt verkehrsgünstig direkt neben der Autobahn A7 und ist deshalb auch aus Süddeutschland und Österreich relativ gut zu erreichen.

Kerstin und Frank haben sich bereits intensive Gedanken zum Ablauf des Treffens gemacht; sobald das endgültige Programm vorliegt, wird es dazu in bewährter Manier ein Rundschreiben mit Anmeldeformular geben. Natürlich werden auch auf unserer Homepage die Informationen über das Herbsttreffen ständig aktualisiert. Wichtig: Aus organisatorischen Gründen ist die Anmeldezahl auf 25 Cabrioteams begrenzt.

Auch für die Organisation der Herbsttreffen in den kommenden Jahren gibt es bereits Bewerbungen unserer Mitglieder. Wir sind stolz darauf, in unserem Club so viel freiwilliges Engagement festzustellen und bedanken uns sehr herzlich bei allen Kandidaten.


       

         


Pfingstmontag, 25. Mai 2026

Montags gehen die Cabriofahrer programmgemäß in einen eher unaufgeregten Pausemodus. Das ist durchaus so gewollt, denn nach drei Veranstaltungstagen mit manchmal auch etwas anstrengenderen Ausfahrten darf man an Tag vier auch mal eine etwas ruhigere Kugel schieben. Das bedeutete trotzdem nicht, dass man sich jetzt langweilen musste.

Ab etwa 10 Uhr trafen sich wieder recht viele Cabriofahrer in der Eventhalle beim Arneitz um sich von den Teams zu verabschieden, welche aus den verschiedensten Gründen schon die Heimreise antreten mussten. Diejenigen, welchen dieses Schicksal erspart blieb, saßen dagegen wie jedes Jahr erstmal gemütlich beisammen beim traditionellen „Frühschoppen beim Arneitz“.

Ab 11 Uhr spielte, ebenfalls wie jedes Jahr, die „Hauskapelle Avsenik“ aus Slowenien auf. Wie auch immer man zur Volksmusik stehen mag – hier spielen jedes Jahr Könner, und die Musik passt einfach in die Landschaft. Brigitte und Werner ließen sich von den flotten Rhythmen sogar zu einem Tanz animieren und legten einen Wiener Walzer aufs Parkett. Und objektiv gesehen war die Lautstärke auf den am weitesten von der Bühne entfernten Plätzen nicht so störend, dass man sich nicht hätte unterhalten können.

Bei einem Bierchen und einem kleinen Snack bot sich an diesem Montagvormittag die Gelegenheit, den Tag mal ganz entspannt zu beginnen, das Erlebte Revue passieren zu lassen und sich Gedanken darüber zu machen, wie man den Nachmittag sinnvoll gestalten könnte. Wer wollte, konnte dazu Hinweise im Programm finden oder sich von den Ausflugstipps auf unserer Homepage inspirieren lassen.

Am Montag war wie immer offiziell keine Ausfahrt vorgesehen. Dies hinderte jedoch die „Cabrios on tour“ unter der Führung von Holger und Birgit nicht daran, sich eine größere Strecke mit vielen Höhepunkten vorzunehmen. An einem einzigen Tag die Nockalmstraße, die Turracher Höhe und den Schönfeldsattel zu bewältigen, ist eine sehr respektable und sogar sportliche Leistung, denn auf diesen Strecken haben Hände (Lenken und eventuell Schalten), Füße (Gasgeben und Bremsen) und Kopf (Konzentrieren) jede Menge zu tun, und zwar mehr oder weniger permanent.

Andere Teams ließen es etwas ruhiger angehen und blieben in der näheren oder mittleren Umgebung unseres Lieblingssees, der ja auch für sich betrachtet ein schönes Ausflugsziel ist. Angesichts der sommerlichen Witterung bot sich für Unerschrockene dieses Jahr sogar die Chance auf einen erfrischenden Sprung ins noch recht kühle Nass.

Unsere „Häuptlinge“ Brigitte und Werner sowie Ulli und Hans begaben sich dagegen zusammen mit Kerstin und Frank „in Klausur“ zu einem Arbeitstreffen. Dabei wurden wesentliche Eckpunkte des Herbsttreffens bei Hamburg festgezurrt und dabei auch Organisatorisches (Wer macht wann was?) geklärt. Ein erfolgreiches Treffen braucht eine gute Vorbereitung, das sind alle Beteiligten den Teilnehmern schuldig.

Zur Belohnung besuchten die Genannten anschließend eine noch recht junge Attraktion in nicht allzu weiter Entfernung vom Faaker See, die sich mittlerweile jedoch auch unter den meisten Cabriofahrern als Anlaufpunkt herumgesprochen hat, wenn man Lust auf ein kühles Eis bekommt: Das Eiscafé Millonig in Gödersdorf, wo es tatsächlich das leckerste Softeis weit und breit gibt. Kein Wunder, dass sich dort täglich einige Teilnehmer an diesem Cabriotreffen einfanden.





Da montags sehr viele Restaurants um den Faaker See herum Ruhetag haben, sah das Programm für heute kein gemeinsames Abendessen vor. So entsprachen wir außerdem dem Wunsch vieler Teilnehmer, auch einmal in einer kleineren Gruppe zusammen essen zu gehen. Auf diese Weise konnten auch individuelle kulinarische Vorlieben besser erfüllt werden, sei es nach bestimmten Gerichten, z.B. Steaks, oder nach nationalen Ausprägungen der angebotenen Speisen, z.B. griechisch, italienisch, kärntnerisch etc.

Am Abend war dagegen wieder ein Programmpunkt für alle vorgesehen. Ab 20 Uhr trafen wir uns in der Bar in der Arneitz Eventhalle. Brigitte und Werner hatten dort schon ihre Plätze eingenommen, aber es dauerte eine ganze Weile, bis sie von Reiner und Petra Gesellschaft erhielten. Etwas später füllten sich dann die Tische doch noch in schneller Folge, denn inzwischen hatten sich auch andere vom manchmal anstrengenden Tagesprogramm erholt und Lust auf diesen gemeinsamen Abend bekommen.



















Hans und Alexander Pressinger, letzterer als Barkeeper, waren vor Ort und freuten sich sehr über unseren Besuch, denn wir sind dort seit vielen Jahren willkommene Stammgäste. Wie meistens wurde es wieder ein recht feuchtfröhlicher Abend, mit einer gegenüber den Vorjahren weiter gestiegenen Anzahl an Cabriofahrern. Da die Stimmung gut war, blieb es auch nicht bei allen nur bei einem „Absacker“ ;-) Super?


       

         


Dienstag, 26. Mai 2026

Heute stand die letzte Ausfahrt des Treffens auf dem Programm, und wie schon in den vergangenen Jahren, vereinte sie einige SUPERlative auf sich. Nicht nur war sie die längste von allen, es ging in ihrem Verlauf auch über drei Pässe. Wegen der Länge der Tour starteten wir schon ab 10 Uhr, selbstverständlich mit der üblichen Zeremonie und mit zeitlichem Abstand zwischen den bewährten Fahrzeuggruppen.



Zunächst ging es auf einer flott zu befahrenden Bundesstraße durch das Rosental und hinauf nach Abtei, der ersten noch unspektakulären Passhöhe dieser Ausfahrt. Von hier führt die gut ausgebaute Straße hinunter ins Vellachtal und die Route folgt dem Fluss bis hinter Bad Eisenkappel.



Bald hinter diesem Ort begann einer der fahrerischen Höhepunkte dieser Ausfahrt und des gesamten diesjährigen Cabriotreffens: Die Auffahrt auf die Passhöhe des Seebergsattels. Die Streckenführung ist hier so recht nach dem Geschmack von versierten Cabriofahrern. Mehrere Serpentinen in schneller Folge lassen am Lenkrad Kurzweil aufkommen und sorgen dafür, dass auch fleißig geschaltet werden darf, entweder automatisch oder noch nach alter Schule von Hand. In jedem Fall sorgten die Gangwechsel und die unterschiedlichen Drehzahlbereiche, in denen die Motoren arbeiteten, auch für einen akustischen Genuss, so wie ihn Cabriofahrer mögen. Das war Fahrspaß pur, auch an dieser Stelle war alles super!





War schon die unberührte Landschaft auf der österreichischen Seite des Passes ein Genuss, so wurde dieser auf der slowenischen Seite noch getoppt: Vor uns lagen die majestätischen Gipfel der Steiner Alpen, welche bis zu Höhen von mehr als 2500 Metern direkt vor uns aufragten. Wir hatten sie einige Zeit im Blick und durften uns auch noch über einige schöne Kurven freuen, bis wir das Hochtal von Zgornje Jezersko erreichten.







Im weiteren Verlauf der Route änderte sich die Landschaft immer wieder mal, wurde deswegen aber nicht unattraktiver. Mal plätscherte der uns begleitende Fluss gelassen in von Wiesen bedeckten breiten Talböden mit idyllischen Dörfchen, mal stürzte er sich dramatisch in kleinere Schluchten, denen der Straßenverlauf folgte. Erst etwa 10 Kilometer vor Kranj erreichten wir das Gebirgsvorland und näherten uns der Stadt auf breiten, überwiegend geraden Umgehungsstraßen mit unzähligen Kreisverkehren.





Kranj ist, unglaublich aber wahr, mit 38000 Einwohnern die drittgrößte Stadt Sloweniens. Das Stadtzentrum, an dessen Rand wir einen geschickt gelegenen Parkplatz fanden, hat jedoch eine überschaubare Größe und ist durchaus sehenswert. Die Stadt strahlt eine sympathische Gelassenheit aus und kombiniert diese hier und da mit mediterranem Flair.









Die Restaurants und Cafés entlang der Hauptachse durch die Altstadt waren leicht zu finden, und so konnte sich jeder, wie auch schon an den Tagen zuvor, nach persönlicher Vorliebe verköstigen, wobei die meisten von uns im Freien saßen. Eindrucksvoll war neben den zahlreichen historischen Gebäuden auch der Blick von der Save-Brücke auf den tief eingeschnittenen Fluss, über dem auf einem 40 Meter hohen Plateau die Stadt entstand.

Bei der Rückfahrt zum Faaker See ging es zunächst etwa 10 Kilometer auf der schon vor der Mittagspause genutzten Route zurück. Dafür entschädigte uns der folgende Streckenabschnitt, auf dem es durch eine liebliche Vorhügelzone zwischen der Ebene um Kranj und den dahinter liegenden höheren Gebirgszügen ging. Ähnlich wie im Allgäu säumten hier auch saftige Wiesen den Wegesrand und wir kamen bald beim Schild „Milka“ vorbei. Entgegen unseren Erwartungen standen hier jedoch keine lila Kühe auf der Weide, sondern hatten möglicherweise wegen der Hitze Zuflucht im Stall gesucht. Das war natürlich überhaupt nicht super!





Bei Tržic erreichten wir bald die Loiblstraße, welche vor allem auf Grund ihrer früheren Verkehrsbedeutung vor dem Bau des Karawankentunnels recht gut ausgebaut ist. Sie führt hinauf zum Loiblpass, der jedoch untertunnelt ist, so dass wir bald wieder österreichischen Asphalt unter den Rädern hatten. Ab der Grenzstation änderte sich dann der bisher eher „friedliche“ Charakter dieser Passstraße gründlich und die Abfahrt hinunter Richtung Ferlach erforderte wegen ihres Gefälles und der teilweise „gemeinen“ Kurven eine erhöhte Aufmerksamkeit, vor allem im Bereich des landschaftlichen Glanzpunkts, der Querung der Tscheppach-Schlucht.



Vorbei an Ferlach führte die Strecke laut Roadbook weiter bis vor die Tore von Klagenfurt und anschließend auf „halber Höhe“ Richtung Selpritsch. Hier passiert man nicht nur hübsche Dörfer mit oft zweisprachigen Ortsnamen, sondern es eröffnen sich auch zahlreiche schöne Ausblicke über die Drau hinweg Richtung Karawanken. Und wer schon immer mal wissen wollte, wie der Mittagskogel von hinten aussieht, konnte ihn hier von dieser Seite betrachten.





Erstaunlich bei dieser besonders langen wie auch bei den vorangegangenen Ausfahrten: Kaum jemand hat die in Programm und Roadbooks genannten „schnellen“ Rückkehrmöglichkeiten von den Mittagszielen oder von anderswo unterwegs zum Faaker See genutzt. Auch das war super, denn es beweist, dass fast jeder in den Reihen der Teilnehmer so viel Spaß an den Ausfahrten hatte, dass man sich auch kleinere Abschnitte nicht entgehen lassen wollte.

Das Abendessen fand, wegen der langen Ausfahrt heute, eine Stunde später als üblich ab 19:30 Uhr im Restaurant „Francobollo“ in St. Jakob statt. Hier waren wir 2025 zum ersten Mal eingekehrt, mit überzeugendem Ergebnis. Daran hatten sich wahrscheinlich einige erinnert und waren schon frühzeitig vorausgeprescht. Oder trieb sie der Hunger? Als Brigitte und Werner um 19 Uhr vor dem Restaurant eintrafen, um andere Teams bei der Parkplatzsuche zu unterstützen, war der Parkplatz beim Restaurant jedenfalls schon von einigen Cabrios besetzt …













Das Team des Restaurants kümmerte sich trotz des organisatorisch sicherlich überraschenden „Frühstarts“ mit großem Engagement um unsere Gästegruppe, so dass in der Summe die Qualität des Services und der Speisen im Francobollo 2026 wieder genauso überzeugend war wie schon im letzten Jahr. Auch individuelle „Sonderwünsche“ wurden schnell und sehr zufriedenstellend erfüllt.

Wir konnten dieses Jahr bei allen von uns besuchten Restaurants ein ausgeprägtes Bemühen feststellen, uns nach besten Kräften in jeder Hinsicht zu überzeugen. Das bedeutet ein großes Lob für alle Betriebe, denn es ist eine viel größere Herausforderung, eine Gruppe von 80 Personen optimal zu bedienen, wenn diese mehr oder weniger gleichzeitig kommen und sich nach dem Aufenthalt auch gleichzeitig verabschieden wollen, als wenn die gleiche Anzahl von Personen nacheinander in einem Restaurant eintrifft und sukzessive bedient werden kann.

Nach dem Abendessen kam es zu einer großen Verabschiedungsrunde, denn am nächsten Morgen mussten schon einige recht früh Richtung Heimat oder zu anderen Urlaubszielen aufbrechen. Es war das offizielle Ende eines Treffens, bei dem auch bei nachträglicher Betrachtung fast alles super war, sogar das Wetter: Bei den Ausfahrten konnten wir eigentlich immer mit offenem Verdeck unterwegs sein; Hitzeempfindliche überlegten vielleicht sogar, es zeitweise zu schließen und die Klimaanlage einzuschalten.

Brigitte und Werner erhielten viel Lob für die Organisation, vor allem für die Ausfahrten und die nahezu perfekten Roadbooks. Schon bei der Verabschiedung kündigten die meisten Cabriofahrer an, auch nächstes Jahr beim 45. Treffen am Faaker See wieder dabei zu sein. Dafür gibt es viele gute Gründe, denn 2027 feiert der CFF – die Cabrio-Freunde Faak – das 40-jährige Jubiläum seiner Gründung. Da muss man doch einfach dabei sein!


       

         


Mittwoch, 27. Mai 2026

Wie sich schon seit einigen Jahren abzeichnet, hängen viele Cabriofahrer nach dem offiziellen Ende des Treffens gerne noch ein paar Urlaubstage dran, um am Faaker See oder in seiner Umgebung etwas in Eigenregie zu unternehmen. Einzelne Teams verbrachten dieses Jahr sogar 14 Tage am Faaker See. Die Tourismusverantwortlichen in der Region wird diese Entwicklung sicher freuen. Nach unserer Schätzung dürfte die durchschnittliche Verweildauer in den Beherbergungsbetrieben mittlerweile bei mindestens einer Woche liegen.

Brigitte und Werner nutzten ihren ersten komplett freien Tag nach dem offiziellen Ende der Veranstaltung zur Erkundung einer Ausfahrt, die möglicherweise 2027 als Dienstagsausfahrt ins Programm aufgenommen werden soll. Die Bilanz des ersten Proberitts war jedenfalls vielversprechend. Mehr wird jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht verraten.

Am späteren Nachmittag schauten sie dann bei Charly und Ariane Aichholzer vorbei, um sich mit einem Weinpräsent für die nette Begrüßung und die Essensgutscheine für die Cabriofahrer auf dem Bauernmarkt zu bedanken.

Anschließend hatten sie einen Besprechungstermin beim Bürgermeister der Marktgemeinde Finkenstein gebucht. Dort ist Christian Poglitsch der „Chef“, und wie in den Vorjahren hatte er dankenswerterweise dafür gesorgt, dass die Gemeinde die Kosten für die Live-Musik am Samstagabend übernimmt. Auch dafür bedankte sich unser Präsidium bei ihm mit einem Weinpräsent.

Wir erkennen in der guten Kooperation mit wichtigen Vertretern aus Verwaltung und Tourismus, aber auch in der Kommunikation mit Restaurantbesitzern eine tolle Ausgangssituation für die Zukunft des Cabriotreffens am Faaker See. Es macht einfach Freude, Gäste in einem Umfeld zu sein, in dem man wertgeschätzt wird. Daraus entstehen Freundschaften und eine Win-win-Situation für alle Beteiligten. Und das ist echt super!

Nicht vergessen wollten wir an diesem Tag den Super-Einsatz von Hans und Ulli, den sie nicht nur während des Treffens, sondern auch im Laufe des vorangegangenen Jahres für unseren Club erbrachten. Dieser wurde von unserem Präsidium besonders gewürdigt, indem es den beiden nach dem Abendessen einen Geschenkkorb mit Kärntner Spezialitäten überreichte.






       

         


Donnerstag, 28. Mai 2026

Der Donnerstag nach dem offiziellen Ende des Treffens darf als Geheimtipp gelten für alle, die vom Cabriofahren noch nicht genug haben, aber lieber mit einer kleinen Gruppe auf eine Tour gehen wollen statt alleine. Brigitte und Werner hatten, klammheimlich natürlich, eine „Zugabe“ (sogar mit Roadbooks) vorbereitet, die speziell für eine überschaubare Gruppe von Fahrzeugen geeignet ist.

Auf die Eggeralm sollte es gehen, aber ähnlich wie im letzten Jahr machten uns die Verkehrsplaner einen Strich durch die Rechnung, denn es stellte sich heraus, dass auf der Hinfahrt der wichtige und landschaftlich sowie fahrerisch besonders attraktive Streckenabschnitt über die „Windische Höhe“ komplett gesperrt war. Was tun?

Zum Glück hatten Brigitte und Werner bei ihren Streckenrecherchen an Ostern eine weitere, für die Fahrzeuganzahl gut geeignete Alternative in petto, für die es jedoch noch keine Roadbooks gab. Eine handschriftliche Liste der wichtigsten auf der Route liegenden Orte sollte dieses bestmöglich ersetzen. Außerdem sollte die Kolonne aus sieben Fahrzeugen nach Möglichkeit eng beieinanderbleiben.

Zunächst klappte das auch gut, sogar den verkehrsbelasteten Bereich nördlich von Villach bewältigten wir als intakte Gruppe und fanden alle den Abzweig nach Gummern, wo sich der schon erwähnte Marmorsteinbruch befindet. Bei dieser Tour fuhren wir jedoch auf der anderen Seite der Drau direkt durch das Werk, in dem der Marmor für industrielle Zwecke zermahlen wird.

Weiter ging es im Drautal bis zu einem überraschenden Abzweig in das Örtchen Lansach. Hier befindet sich am Ende einer Sackgasse eine historische Draufähre. Auch wenn sie nicht in Betrieb war, spürte man am Fährhäuschen, dass diese Verkehrsverbindung über den Fluss in früheren Zeiten eine große Bedeutung gehabt haben muss.







Über Ferndorf fuhren wir weiter nach Spittal und hier riss – auf die Gründe wollen wir an dieser Stelle nicht eingehen – die vorher so zuverlässige Cabrioschlange ab und es gelang auch trotz unterschiedlicher Bemühungen einzelner und des vergeblichen Einsatzes elektronischer Hilfsmittel wie WhatsApp, Handy, Funk- und Navigationsgeräten nicht, sie wieder zu vereinen. Der Ort „Baldramsdorf“ blieb ein Phantomort, welcher allenfalls auf antiken Landkarten zu finden ist, ohne dass seine reale Existenz jemals bewiesen worden wäre...

Zum Glück war das Mittagsziel in Gmünd jedoch bekannt, und so erreichten es am Ende alle auf diesem oder jenem Wege, vier Teams sogar auf der ursprünglich von Werner für die Tour auserkorenen Route, welche auf halber Höhe am Westhang über dem Liesertal von Lieserhofen nach Gmünd führt. Hier stärkten wir uns im bekannten Café Nussbaumer in der sehenswerten Altstadt.









Die Rückfahrt gestaltete sich ebenfalls recht abwechslungsreich und unterhaltsam und führte, diesmal am Osthang des Liesertals, Richtung Burg Sommeregg. Auch diese Strecke ist eher kurvenreich und eng, was wir kurz vor Sommeregg erleben durften: Zwei ausgewachsene, recht stämmige Traktoren samt Anhänger wollten hier an uns vorbei. Das Kunststück auf dem engen Sträßchen gelang tatsächlich, aber nur deshalb, weil wir sehr eng zusammenrückten und uns sehr nah an die Böschung auf der Talseite herantrauten. Immerhin hatte der zweite Traktor ein Einsehen und setzte ein paar Meter zurück, um uns passieren zu lassen. Das war jetzt wieder super!







Auf dem Hochplateau von Obermillstatt führte uns unsere Route etwa 150 Meter oberhalb des Millstätter Sees weiter durch hübsche, typisch alpenländische Dörfchen und blühende Almwiesen. Dabei taten sich sehr schöne Aussichten auf den See und die umliegenden Berge auf. Ganz besonders eindrucksvoll verlief die Abfahrt von Sappl über einige Serpentinen hinunter nach Dellach. Hier hat man den See immer wieder formatfüllend im Blick, eine grandiose Strecke.



Nun führte uns die Route weiter nach Radenthein und anschließend auf eine vielen Faakfahrern gut bekannte Strecke an Feldsee und Afritzer See entlang. Am Ende des Sees bogen wir nochmal rechts ab und legten in einem unmittelbar am Seeufer gelegenen Gasthof eine letzte Pause ein. Auf dem letzten Streckenabschnitt zurück zum Faaker See fuhren wir überwiegend über kleine Sträßchen direkt unterhalb der Burg Landskron vorbei.





War es das? Natürlich nicht! Donnerstagabend ist schließlich Bauernmarktzeit, und so saßen „die letzten Mohikaner“ ein letztes Mal in gemütlicher Runde beim Getränkestand des Tourismusvereins Pro Gast und ließen sich Spanferkel, Spare Ribs oder eine Currywurst schmecken, begleitet von einem süffigen Weizen, Radler oder einem landestypischen „Grünen Veltliner“ oder „Zweigelt“.


       

         


Die Tage danach...

Am Freitag nach dem Ende des Treffens traten die meisten der noch anwesenden Cabriofahrer die Heimreise an oder verabschiedeten sich, um sich anderen Reisezielen zuzuwenden. Margit fuhr beispielsweise weiter nach Italien, sogar auf den Spuren von Brigitte und Werner, die letzten Herbst in Venetien unterwegs waren und dazu einen spannenden Reisebericht verfasst haben, den man auf unserer Clubhomepage nachlesen kann.

Andere verabredeten sich nochmal individuell untereinander und eroberten die bekannten Touristenstraßen auf die Villacher Alpe oder das Goldeck. Obligatorisch war natürlich auch ein Abstecher zum benachbarten Wörthersee samt Pyramidenkogel. Aber auch ein Ausflug ins idyllische Bodental (siehe Ausflugstipps auf unserer Homepage) wurde unternommen, und an dieser Stelle zeigt sich, wie vielseitig und attraktiv die Umgebung unseres Lieblingssees ist.

Stefan dehnte seinen Aktivitätsradius noch weiter aus und erforschte einsame und schmale Alpenstraßen in Italien wie den Passo del Cason di Lanza und die Sella Somdogna, alle gar nicht so weit entfernt vom Faaker See, aber für das Befahren durch eine größere Anzahl von Fahrzeugen eher weniger geeignet. Für einzelne Fahrer können sie dagegen durchaus reizvoll sein, vorausgesetzt, man ist mutig genug, sich auf ein solches Abenteuer einzulassen.

Das Cabriotreffen am Faaker See verging auch 2026 wie im Fluge, denn (mindestens) vier schöne Ausfahrten bei bestem Cabriowetter, großartige Erlebnisse und Zusammenkünfte ließen zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommen und führten die Cabriogemeinde zusammen. Es war eine Freude, zu beobachten, wie viel Spaß und Fahrfreude Cabriofreunde von innerhalb und außerhalb unseres Clubs bei diesem Treffen hatten.

Diese Einschätzung wird auch durch die Super-Ergebnisse aus den Bewertungsbögen untermauert, welche Brigitte und Werner bereits einige Tage vor dem Ende des Treffens ausgegeben hatten. Analysen und Kommentare zu den Rückmeldungen findet man im folgenden Abschnitt „Nachlese“. Auch die in aller Regel positive Resonanz vieler Teilnehmer im persönlichen Gespräch bestärkt uns darin, den eingeschlagenen Kurs bei der Ausgestaltung des Cabriotreffens am Faaker See in den nächsten Jahren im Wesentlichen beizubehalten.

Wir bedanken uns bei allen, auch bei den Kontaktpersonen in den Organisationen und Betrieben vor Ort am Faaker See, die uns bei der Vorbereitung und während des Treffens unterstützt haben und ein offenes Ohr für unsere Anliegen und Wünsche hatten. Ebenso gilt unser Dank allen Teilnehmern, die durch ihre gute Laune dazu beigetragen haben, dass auch das Cabriotreffen 2026 zum Erfolg werden konnte. Damit reiht es sich nahtlos in die Serie der ebenfalls positiv bewerteten Treffen der vergangenen drei Jahre ein. Wir freuen uns schon sehr auf das Wiedersehen mit Euch – vielleicht schon bald, beim Herbsttreffen unseres Clubs in der Nähe von Hamburg?


       

         


Nachlese

Wie schon in den zurückliegenden Jahren hatten Werner und Brigitte einen Bewertungsbogen entworfen, um ein Feedback zum diesjährigen und eventuell Anregungen für das nächste Cabriotreffen zu erhalten. Mit 63 abgegebenen Bewertungsbögen bei insgesamt 91 Teilnehmern (inklusive der Nachmeldungen) war die Rücklaufquote dieses Jahr hervorragend und die Bewertungen erlangen dadurch eine hohe Aussagekraft.

Über die 15 mit Schulnoten zu bewertenden Positionen hinweg wurde 2026 die sehr erfreuliche Durchschnittsnote 1,37 erzielt; dies ist nochmals eine spürbare Verbesserung gegenüber der schon guten Bewertung des Vorjahrs (1,65). Brigitte und Werner bedanken sich sehr herzlich bei allen, die den Bewertungsbogen ausgefüllt haben und freuen sich über Eure äußerst positive Beurteilung des Treffens. Sie sehen die guten Noten als Verpflichtung, sich auch bei zukünftigen Veranstaltungen mit vollem Einsatz für einen erfolgreichen Verlauf zu engagieren.

Bei den Gastronomiebetrieben gab es 2026 in der Durchschnittsnote einen großen Sprung nach vorn! Sie verbesserten sich um eine halbe Note auf 1,46. Vor dieser wirklich großartigen Leistung können wir nur den Hut ziehen! Keines der Restaurants, in denen wir abends einkehrten, lag schlechter als Note 2,0! Das beweist, dass es richtig war, bei den bisherigen Betrieben zu bleiben. Selbstverständlich wollen wir auch 2027 den Restaurants aus diesem Jahr die Treue halten, das haben sich alle redlich verdient. Von einigen Teilnehmern wurde sogar die Note 1 mit Stern für zwei Restaurants vergeben.

Die vier Ausfahrten wurden von den Cabriofahrern mit einer Durchschnittsnote von 1,1 bewertet. Dieser Wert stellt nochmal eine kaum für möglich gehaltene Verbesserung gegenüber dem schon sehr guten Wert des Vorjahres dar. Es gelang also offensichtlich, durch die Vielfalt der verschiedenen Ausfahrten unterschiedliche Ansprüche der Teilnehmer gleichermaßen gut zu befriedigen.

Vermutlich hat zu diesem Super-Ergebnis aber auch beigetragen, dass sich gemäß diversen Rückmeldungen im persönlichen Gespräch fast alle mit dem von ihren Gruppenführern vorgegebenen Tempo anfreunden konnten. Deshalb ergeht hier auch ein anerkennendes Kompliment an die vorne fahrenden Teams.

Die Bewertung der Roadbooks lag mit der Note 1,09 praktisch auf dem gleichen Niveau wie letztes Jahr. Die „Praxiserprobung“ an Ostern durch Brigitte und Werner zahlte sich also erneut aus.

Die Kommunikation vor und während des Treffens wurde mit einer Durchschnittsnote von 1,12 ebenfalls noch etwas besser als 2025 (1,2) bewertet. Auf ähnlichem Niveau lag auch die für das Treffen eingerichtete WhatsApp-Gruppe mit der Durchschnittsnote 1,21. Da dieses Jahr während des Treffens fast alles völlig reibungslos verlief, wurde sie in diesem Zeitraum etwas weniger genutzt, bleibt aber auch in Zukunft ein wichtiger Eckpfeiler der Kommunikation zwischen Organisatoren und Teilnehmern sowie auch zwischen den Teilnehmern untereinander.

Auch wenn das Cabriotreffen am Faaker See inzwischen gelaufen ist, bleibt im Nachgang dennoch vieles zu tun. An dieser Stelle leisten unser Webmaster Hans und seine Frau Ulli großartige Arbeit, ebenso wie auch schon im Vorfeld der Veranstaltung. Auf unserer Clubhomepage waren auch dieses Jahr alle wesentlichen Informationen und Dokumente zum Treffen zum richtigen Zeitpunkt „online“, das war und ist eine ganz wesentliche Voraussetzung für die Glaubwürdigkeit, die man benötigt, um eine erfolgreiche Ansprache von Interessenten für das Treffen zu realisieren.

Hans und Ulli zeichnen auch verantwortlich für die Auswahl der Fotos, welche wir als Ergänzung dieses Berichtes auf unserer Homepage veröffentlichen - nicht zuletzt auch für die Einrichtung der praktischen Cloud namens HiDrive, auf der alle Teilnehmer ihre Fotos hochladen und sich im Gegenzug durch Herunterladen bei den Fotos anderer Teilnehmer bedienen können. Die schönsten Schnappschüsse schießt man eben nicht immer selbst. Für alle diese Leistungen und noch vieles mehr ergeht ein herzliches Dankeschön an die beiden, sicherlich auch im Namen aller Teilnehmer am diesjährigen Cabriotreffen.

Alles zusammengenommen wurde das Cabriotreffen 2026 von den Teilnehmern, welche einen Bewertungsbogen abgegeben haben, mit einer Durchschnittsnote von 1,12 beurteilt. Auch dieser Wert liegt über dem des Vorjahres und bestätigt das konstant hohe Zufriedenheitsniveau mit diesem Treffen. Wir erkennen an dieser Stelle eine anhaltend hohe Zustimmung zu unserer Arbeit und betrachten dieses Ergebnis als Ansporn für die kommenden Jahre.

Darüber hinaus gab es im Feld „Kommentare und Anregungen“ nur wenig, meist konstruktive Kritik, die in den meisten Fällen auch nachvollziehbar ist. Andererseits fanden wir an dieser Stelle auch einige sehr positive Äußerungen, für die Brigitte und Werner sich sehr herzlich bedanken.

Wenn beim Cabriotreffen 2027 ein ähnliches Programm geboten wird, wollen 61,5 % ganz sicher und 25 % ziemlich sicher wiederkommen. Diese hervorragenden Werte liegen ebenfalls über dem Niveau des Vorjahres, und man darf auf ihrer Grundlage behaupten, dass es den Teilnehmern beim Cabriotreffen 2026 ganz offensichtlich gefallen hat.

Brigitte und Werner freuen sich sehr über die Wertschätzung ihrer Tätigkeit. Sie bedanken sich für eure guten Noten sowie eure Kommentare und Anregungen. Sie werden diese hinsichtlich ihrer Mehrheitsfähigkeit und konkreten Umsetzbarkeit überprüfen und für alle zukünftigen Planungen mit einbeziehen.


Resümee: Alles war super! Nächstes Jahr wollen wir feiern: 40 Jahre Cabrio-Freunde Faak!


Highlights, Programm und Roadbook


       

   

   

   

   



faak2026.htm - Letzte Aktualisierung: 14:47 06.06.2026